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Barrierefrei bestellen: der Checkout als größte Hürde im Shop

13. September 2026 · 2 Min. Lesezeit

Die größte Hürde im Shop

Der Checkout-Prozess ist oft der kritischste Punkt im Online-Shop, an dem Kaufabbrüche durch Barrieren entstehen. Wenn Kunden Schwierigkeiten haben, ihre Bestellung abzuschließen, weil die Website nicht barrierefrei ist, bedeutet das nicht nur einen Verlust für den Kunden, sondern auch für das Geschäft.

Zeitlimits und Captchas

Zeitlimits für die Eingabe von Daten oder Captchas, die nicht lesbar sind, können Kunden mit Sehbehinderungen oder anderen Einschränkungen große Probleme bereiten. Ein Beispiel: Ein Kunde hat nur 30 Sekunden Zeit, um seine Adresse einzugeben, bevor die Seite neu geladen wird und alle Eingaben verloren gehen.

Fehlermeldungen und Feedback

Fehlermeldungen, die nicht klar oder nicht lesbar sind, können Kunden frustrieren und dazu führen, dass sie den Kaufabbruch. Wenn ein Kunde beispielsweise seine Kreditkartennummer falsch eingibt, sollte die Fehlermeldung klar und deutlich angezeigt werden, damit der Kunde die Möglichkeit hat, den Fehler zu korrigieren.

Machbare Verbesserungen

Es gibt viele Möglichkeiten, den Checkout-Prozess barrierefreier zu gestalten. Einige Beispiele sind:

  • klare und einfache Sprache in Fehlermeldungen und Anweisungen
  • große und lesbarere Schriftgrößen und -arten
  • alternativen Text für Bilder und Grafiken
  • die Möglichkeit, die Eingabe von Daten zu wiederholen, ohne dass die Seite neu geladen wird

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Um den Checkout-Prozess zu verbessern, kannst du folgende Schritte unternehmen: prüfe deine Website auf Barrierefreiheit, teste den Checkout-Prozess mit verschiedenen Geräten und Browsern und frage Kunden um Feedback, um herauszufinden, wo es Probleme gibt und wie sie gelöst werden können.

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